Was sind Metadaten?

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Was sind Metadaten?

Metadaten sind strukturierte Daten, die Google bspw. über die Inhalte deiner Seite informieren und somit relevant für deine Sichtbarkeit und dein Ranking sind.

Erfahre in diesem Blogbeitrag, was Metadaten in Bezug auf deine Website sind, wie du sie als kostenloses Google-Anzeigen nutzen kannst und wo du sie in WordPress hinzufügen bzw. ändern kannst.

Metadaten - Inhaltsverzeichnis

Metadaten Definition

Hast du auch schon einmal etwas von Metadaten gehört und dich gefragt, was das bitte ist? Damit die Metadaten Definition nicht zu technisch oder kompliziert wird, versuche ich es kurz und verständlich zu erklären.  Metadaten sind Daten, die Informationen über andere Daten bzw. Dateien bereitstellen. Dabei kommen sie in vielen verschiedenen Bereichen zum Einsatz.

Metadaten werden genutzt, um große Datenmengen zu strukturieren und zu beschreiben. Dadurch können die riesigen Datenmengen einfacher archiviert und wiedergefunden werden.

Anders ausgedrückt, können die Datenmengen mithilfe von Metadaten maschinell (und teilweise auch automatisiert) verarbeitet werden.

Metadaten Beispiele

Damit du dir das Ganze noch besser vorstellen kannst, habe ich hier ein paar Metadaten Beispiele für dich:

  • Buch >> Autor-Name, Erscheinungsjahr, IBAN-Nummer, Buchauflage, Verlag
  • Kamerafoto >> Dateiname, Dateigröße, Dateiformat, Datum und Uhrzeit, Aufnahmeort, Kameraeinstellungen
  • Computerdatei >> Dateiname, Änderungsdatum, Zugriffsrechte
  • Website >> Seitentitel, Seitenbeschreibung, Keyword
  • Bild >> Dateiname, Title Tag, ALT Tag

Die Einsatzbereiche von Metadaten sind vielfältig. Deswegen werde ich mich im restlichen Beitrag nur auf die Metadaten von Websites beziehen, die im Zusammenhang mit SEO (Suchmaschinenoptimierung) stehen.

Warum sind Metadaten wichtig?

Metadaten sind für Suchmaschinen wie Google wichtig, um die einzelnen Seiten und Inhalte einer Website zu lesen, zu verstehen und zu indexieren.

Dabei analysiert der Suchmaschinen-Bot den Quellcode jeder Webseite und kann anhand der Meta Tags wichtige Informationen über die Seite erfassen.

Google bietet eine gute Übersicht der Meta Tags, die auf einer Website vorhanden sind. Einige davon sind besonders wichtig für die Suchmaschinenoptimierung deiner Website. Mit ihrer Hilfe kannst du etwas Einfluss auf dein Google-Ranking nehmen.

Relevante SEO-Metadaten sind der Title Tag und die Meta Description einer Seite. Beide zusammen bilden deine organische Anzeige auf der Google Suchergebnisseite (auch SERP genannt >> Search Engine Result Page).

Dein Suchergebnis bei Google = Title Tag + Meta Description

Wenn also ein User bei Google etwas sucht und einen Suchbegriff (auch Keyword genannt) in die Suchmaske eingibt, werden ihm zehn verschiedene Ergebnisse angezeigt. Diese Ergebnisse sind die Suchergebnisse bzw. organische Anzeigen. Im Abschnitt Metadaten einer Website gehe ich noch etwas genauer auf den Title Tag und die Meta Description ein.

Daneben gibt es noch bezahlte Anzeigen, die hiermit aber nichts zu tun haben und ein eigener Bereich sind (>> Google Ads Kampagne).

Ziel der Metadaten ist es, sie so relevant wie möglich zu gestalten. Denn wenn du zum Thema XYZ einen SEO Text schreibst, möchtest du auch, dass Google diese Seite ausspielt, wenn ein User nach XYZ googelt.

Was sind Metadaten bei Bildern?

Eben haben wir über die Metadaten von Seiten gesprochen. Damit deine Seiten ein besseres Google-Ranking erzielen, ist es für die Suchmaschinenoptimierung auch wichtig die Bilder auf den Seiten mit Metadaten zu versehen.

Durch das Bilder SEO gibst du Google die Möglichkeit, deine Bilder zu lesen und zu verstehen. Somit kann Google diese in Zusammenhang mit deinen Inhalten bringen. Du schaffst also ein großes Ganzes und Google hat mehr Anhaltspunkte für das Ranking der Seite.

Es gibt verschiedene Metadaten bei Bildern, auf die ich jetzt näher eingehen werde.

Bilddateiname

Dateinamen von Bildern informieren Google darüber, was auf dem Bild zu sehen ist. Dies ist wichtig für dein Bilder SEO, da Google andernfalls das Bild beim Crawlen deiner Seite unberücksichtigt lässt und du dadurch Ranking-Potenzial verschenken würdest.

Sowohl das Bild selbst als auch der Bilddateiname sollte zum Inhalt der jeweiligen Seite passen. Deine Seite sollte ein stimmiges, harmonisches Gesamtbild darstellen.

Zudem gibt es ein paar Bilder-SEO Hinweise, die es zu berücksichtigen gilt:

  • Verwende im Bilddateinamen das Hauptkeyword der Seite oder zumindest ein Nebenkeyword.
  • Gestalte den Dateinamen des Bildes nach dem Prinzip „so kurz wie möglich, so lang wie nötig“.
  • Nutze ausschließlich sinnvolle Bilddateinamen ohne zu verwirren (d.h. keine kryptische Zahlen-Buchstaben-Kombinationen).
  • Ersetze Leerzeichen durch Bindestriche und meide Unterstriche. So erkennt Google die einzelnen Begriffe und liest sie nicht als ein einziges langes Wort.
  • Umlaute und ß sollten ausgeschrieben (ä = ae, ö = oe, ü = ue, ß = ss) und Sonderzeichen vermieden werden.

Bildtitel

Der Bildtitel – auch Bild Title-Tag genannt – ist das Textelement, welches erscheint, wenn der User mit der Maus über das Foto fährt. Auch der Title-Tag gibt Google wichtige Hinweise über den Bildinhalt und hilft Google dabei, ein besseres Verständnis zu bekommen und so die Indexierung zu unterstützen.

Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung gelten hier die gleichen Gestaltungshinweise wie beim Bilddateinamen.

ALT-Attribut

Das ALT-Attribut gehört zu den Metadaten bei Bildern und wird häufig auch ALT-Tag oder Alternativtext genannt.

Sinn und Zweck des ALT-Tags ist es, eine kurze Bildbeschreibung anzuzeigen, wenn das Bild einmal nicht geladen werden kann. Dies ist natürlich aus Google-Sicht relevant. Ein weiterer wichtiger Faktor ist aber der Punkt, dass ein ALT-Tag vor allem für sehbehinderte Menschen eine große Hilfe darstellt. Dieser kann nämlich durch Hilfsmittel vorgelesen werden, sodass hierdurch Barrieren aufgelöst werden können.

Bei der Formulierung des ALT-Attributes gilt, das Hauptkeyword der Seite zu verwenden und eine kurze, aber prägnante Bildbeschreibung vorzunehmen.

Hinweis: Die drei Bilder Metadaten Bilddateiname, Bildtitel und ALT-Attribut sollten im Dreiklang zueinanderstehen. Das bedeutet, dass hier ein Zusammenhang für Google erkennbar sein sollte. Deswegen kannst du diese drei Bilder-SEO Elemente einheitlich formulieren.

Metadaten Bilder-SEO

Dateiformat

Dateiformat und Dateigröße eines Bildes gehören zwar nicht zu den Metadaten eines Bildes, aber sie sind wichtige Elemente des Bilder-SEOs. Aus diesem Grund möchte ich sie dennoch kurz hier aufnehmen.

Bei der Wahl des verwendeten Bildes auf der Seite sollte das Dateiformat berücksichtigt werden. Hier empfiehlt es sich, aktuelle Bildformate wie JPEG, PNG oder GIF zu verwenden. Dadurch können nämlich trotz komprimierter Größe qualitative Bilder auf die Seite hochgeladen werden.

Mit der Zeit werden die Dateiformate auch weiterentwickelt und bringen so noch mehr Vorteile mit sich. Es lohnt sich also auf dem Laufenden zu bleiben.

Dateigröße

Die Dateigröße eines Bildes nimmt direkten Einfluss auf deine Seitenladegeschwindigkeit, welche ein wichtiger Google-Ranking-Faktor ist. Deshalb ist es beim Bilder-SEO wichtig, Bilder mit geringer Dateigröße (max. 200 kB) zu verwenden.

Aber Achtung, komprimiere nur so viel, dass dein Bild nicht an Qualität verliert. Es sollte immer noch gut aussehen statt verpixelt zu sein. Wähle also am besten weboptimierte Bilder mit guter Qualität und geringer Dateigröße.

Was sind Metadaten bei einer Website?

Die Metadaten einer Website werden als Meta-Tags im Quellcode einer Seite hinterlegt. Sie dienen Google als Orientierung und zum besseren Verständnis eines Seiteninhaltes.

Metadaten einer Website sind bspw. der Titel, die Beschreibung und Keywords bzw. Schlagworte. Allerdings sind für die Suchmaschinenoptimierung nur noch der Seitentitel und die Seitenbeschreibung von Bedeutung. Das Keyword als Meta-Tag war früher wichtig, heute wird es „nur noch“ auf der Seite selbst verwendet und nicht mehr als Meta-Tag im Quelltext.

Title Tag

Der Title Tag gehört zu den Metadaten und ist der Seitentitel deiner Seite. Er wird im Browser-Tab angezeigt. Dieser Seitentitel wird als Überschrift in deinem Google Suchergebnis angezeigt. 

Die Länge des Title Tags ist auf rund 540 Pixel begrenzt, was ungefähr 55 Zeichen (inklusive Leerzeichen) entspricht. Du kannst zwar einen längeren Title Tag für deine Seite wählen, aber dieser wird dann ggfs. im Suchergebnis unvollständig angezeigt.

Warum ist der Title Tag als Teil der Metadaten nun für SEO so wichtig?

  1. Zum einen gibst du Google damit zu verstehen, was der Inhalt der Seite ist.
  2. Und zum anderen informierst du damit den Google-User, was ihn auf deiner Seite erwartet.

Bei der Gestaltung des optimalen Title Tags gibt es ein paar Punkte zu beachten. Nur so kannst du Google dabei helfen, deine Seite ordentlich zuzuordnen und bei passenden Suchanfragen auszuspielen. Folge Punkte solltest du für jede Seite deiner Website beachten:

  • Der Title Tag sollte dem User einen Mehrwert bieten und ihn zum Klicken anregen.
  • Der Title Tag sollte für jede einzelne Seite individuell und einzigartig gestaltet sein.
  • Im Title Tag sollte das Hauptkeyword der Seite vorkommen und dies möglichst weit vorne im Seitentitel.

Meta Description

Die Meta Description ist neben dem Title Tag ein weiterer Bestandteil der Metadaten und ist zudem das zweite Element deines Suchergebnisses bzw. deiner organischen Anzeige bei Google. Du kannst sie als Beschreibung deiner Seite verstehen.

In der Meta Beschreibung sollte wieder das Hauptkeyword vorhanden sein. Zudem kannst du die wichtigsten Punkte des Seiteninhalts nennen, damit der User ein Gefühl dafür bekommt, worum es auf deiner Seite geht.

Wie beim Title Tag gibt es auch eine begrenzte Anzahl an Zeichen für deine Meta Description. Orientiere dich an dem Wert von 156 Zeichen für deine Seitenbeschreibung.

Wo kann man Metadaten bei WordPress ändern?

Bevor ich darauf eingehe, wo man in WordPress die Metadaten ändern bzw. hinterlegen kann, möchte ich erst einmal klären, was WordPress überhaupt ist.

WordPress ist ein bekanntes Content-Management-System (CMS), mit dem viele Websites erstellt werden. Vor allem wenn man kein Programmierer ist, ist WordPress ein simples Tool, um seine eigene Website selbst zu erstellen.

Mit WordPress hast du die Möglichkeit, mithilfe von Themes (eine Art Design-Vorlagen) und Plugins (Zusatz-Tools) eine Website individuell, unkompliziert und einfach aufzubauen. Und das kostenlos. Wobei du natürlich für deine Domain und deinen Hosting-Anbieter bezahlen musst.

Mit einem Pagebuilder wie Elementor* hast du noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten für deine Website. Per Drag & Drop kannst du Elemente wie Überschriften, Textblöcke oder Bilder überall dort platzieren, wo du es haben möchtest.

Metadaten in WordPress hinterlegen bzw. ändern

WordPress ist wirklich intuitiv zu bedienen und zeige dir jetzt, wo du für deine Seite die Metadaten in WordPress hinterlegst bzw. ändern kannst.

Gehe folgende Schritte durch:

  1. Logge dich in deinen WordPress-Account ein und gelange zum Dashboard.
  2. Klicke links in der Menüleiste auf Seiten (oder Beiträge).
  3. Erstelle entweder eine neue Seite (oben im Fenster ist ein „Erstellen“-Button) oder bearbeite eine bestehende Seite (fahre dafür mit der Maus über einen bestehenden Seitentitel und ein Untermenü wird sichtbar – klicke dort auf Bearbeiten).
  4. Du kommst auf eine neue Seite, auf der du nun verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten hast. Bspw. kannst du den Seitentitel festlegen, deinen Inhalt schreiben und eben auch deine Metadaten hinzufügen oder ändern. Je nach genutztem Theme und Pagebuilder kann diese Seite bei dir etwas anders aussehen als bei mir.
  5. 1.Hast du bspw. das Yoast-Plugin installiert, kannst du auf der Seite nach unten scrollen und findest dort die Eingabe-Maske für deine WordPress Metadaten.
    2.Hast du hingegen das RankMath-Plugin installiert, findest du die Eingabemaske der Metadaten in der rechten Seitenleiste.
  6. Füge deinen Seitentitel und deine Seitenbeschreibung hinzu (oder ändere bestehende Metadaten) und klicke anschließend auf speichern bzw. aktualisieren. Und schon bist du fertig.
Metadaten in WordPress ändern

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1 Kommentar zu „Was sind Metadaten?“

  1. Pingback: OnPage SEO für mehr Sichtbarkeit bei Google | Denise Noetzel

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